Bert Hellinger, die Kritik – und wie Aufstellungsarbeit heute arbeitet
Wer sich über Familienaufstellung informiert, stößt sehr schnell auf einen Namen: Bert Hellinger. Und fast genauso schnell auf deutliche Kritik – an seiner Person, an manchen seiner Aussagen und an einem Arbeitsstil, der vielen Menschen zu Recht Unbehagen bereitet. Wenn Sie überlegen, selbst eine Familienaufstellung in Berlin zu machen, lohnt es sich, diese Geschichte zu kennen. Denn nur dann können Sie einschätzen, worauf Sie sich einlassen und woran Sie eine seriöse Begleitung erkennen. In diesem Artikel ordne ich ein, woher die Methode kommt, was an Hellinger kritisiert wird und wie moderne Aufstellungsarbeit heute arbeitet – so, wie ich sie in meiner Praxis in Prenzlauer Berg verstehe.
Wer war Bert Hellinger?
Bert Hellinger wurde 1925 geboren und starb 2019. Er trat jung in einen katholischen Orden ein und arbeitete viele Jahre als Missionar in Südafrika. Nach seinem Austritt aus dem Orden beschäftigte er sich mit sehr unterschiedlichen therapeutischen Richtungen, darunter Psychoanalyse, Gestalttherapie, Primärtherapie, Transaktionsanalyse und Familientherapie. Aus diesen Einflüssen entwickelte er ab den 1980er-Jahren seine eigene Form des „Familienstellens“.
Einer breiten Öffentlichkeit wurde die Methode in den 1990er-Jahren bekannt, vor allem durch Bücher und durch große Veranstaltungen, bei denen Hellinger vor Hunderten von Zuschauerinnen und Zuschauern aufstellte. Diese Großveranstaltungen, die Mitschnitte und die starke mediale Aufmerksamkeit haben das Bild der Familienaufstellung in Deutschland lange geprägt. Für viele Menschen ist „Familienaufstellung“ bis heute gleichbedeutend mit „Hellinger“. Das ist verständlich, aber es greift zu kurz.
Die Wurzeln sind älter als Hellinger
Die Idee, Beziehungen im Raum sichtbar zu machen, hat Hellinger nicht erfunden. Schon der Psychiater Jacob Levy Moreno ließ im Psychodrama Menschen Rollen aus dem Leben anderer übernehmen. Die Familientherapeutin Virginia Satir arbeitete mit der sogenannten Familienskulptur: Familienmitglieder wurden so im Raum aufgestellt, dass Nähe, Distanz und Spannungen auf einen Blick erkennbar wurden. Der Familientherapeut Ivan Boszormenyi-Nagy beschrieb „unsichtbare Loyalitäten“ – die Erfahrung, dass Menschen sich oft unbewusst an Erwartungen, Schulden oder Schicksale früherer Generationen gebunden fühlen.
Hellinger griff solche Ansätze auf und verband sie mit eigenen Beobachtungen und Überzeugungen. Wichtig ist: Die Aufstellungsarbeit steht auf mehreren Beinen. Wer heute aufstellt, kann sich auf eine Reihe von Traditionen beziehen und ist nicht an Hellingers Weltbild gebunden.
Die „Ordnungen der Liebe“: Hellingers Grundgedanken
Im Zentrum von Hellingers Ansatz standen die sogenannten „Ordnungen der Liebe“. Vereinfacht ging es um drei Grundannahmen:
- Zugehörigkeit: Jedes Mitglied eines Familiensystems hat das gleiche Recht dazuzugehören – auch Menschen, die verschwiegen, ausgegrenzt oder früh verstorben sind.
- Ausgleich: In Beziehungen sucht man einen Ausgleich von Geben und Nehmen. Gerät er dauerhaft aus dem Lot, entstehen Spannungen.
- Rangfolge: Wer früher zu einem System gekommen ist, hat einen anderen Platz als wer später kam – etwa Eltern gegenüber Kindern oder ältere gegenüber jüngeren Geschwistern.
Manche dieser Gedanken können als Fragen durchaus hilfreich sein. Etwa: Gibt es in meiner Familie jemanden, über den nie gesprochen wurde? Übernehme ich vielleicht Aufgaben, die eigentlich nicht meine sind? Solche Fragen öffnen den Blick. Problematisch wird es, wenn aus ihnen feste Gesetze werden, die angeblich für alle Menschen gelten und die die Leitung dann „durchsetzt“. Genau an diesem Punkt setzt ein großer Teil der Kritik an.
Die Kritik an Bert Hellinger – worum es konkret geht
Die Kritik an Hellinger ist vielfältig und kommt aus der Psychotherapie, aus der Wissenschaft, aus systemischen Fachverbänden und von Menschen, die selbst bei ihm aufgestellt haben. Ich fasse die wichtigsten Punkte zusammen.
Ein autoritärer Stil
In vielen dokumentierten Aufstellungen trat Hellinger als derjenige auf, der weiß, was richtig ist. Er deutete schnell und bestimmt, unterbrach Menschen, schickte sie manchmal vor Publikum zurück auf ihren Platz und gab ihnen Sätze vor, die sie nachsprechen sollten. Die Person, um deren Leben es ging, hatte dabei oft wenig Raum, eigene Wahrnehmungen einzubringen oder zu widersprechen. Gerade für Menschen, die ohnehin gelernt haben, sich anzupassen, kann ein solcher Rahmen eher wiederholen, was sie belastet, als ihnen neue Freiheit zu eröffnen.
Umstrittene inhaltliche Aussagen
Besonders scharf kritisiert wurden Äußerungen Hellingers zu sexuellem Missbrauch, die so verstanden werden konnten, als trügen auch andere Familienmitglieder oder sogar die Betroffenen eine Mitverantwortung. Ebenso kritisiert wurde die Erwartung, Opfer sollten sich vor Tätern „verneigen“ oder deren Platz im System anerkennen. Hinzu kamen sehr konservative Vorstellungen von Frauen- und Männerrollen sowie umstrittene Äußerungen zum Nationalsozialismus. Für viele Fachleute waren diese Aussagen nicht nur fachlich, sondern auch ethisch nicht vertretbar.
Fehlender Schutzrahmen
Bei Großveranstaltungen gab es in der Regel kein ausführliches Vorgespräch, keine Abklärung, ob jemand gerade psychisch stabil genug für eine intensive Erfahrung ist, und keine Nachbetreuung. Menschen erlebten innerhalb weniger Minuten etwas sehr Aufwühlendes und gingen danach allein nach Hause. Es gibt Berichte von Teilnehmenden, denen es nach solchen Aufstellungen deutlich schlechter ging. Das ist ein ernster Punkt, den jede Aufstellungsleitung kennen sollte.
Absolute Wahrheitsansprüche
Hellinger und manche seiner Anhänger stellten das, was in einer Aufstellung sichtbar wurde, gern als „Wahrheit“ über eine Familie dar. Erklärt wurde das mit einem „wissenden Feld“, für das es keinerlei wissenschaftliche Grundlage gibt. Wenn ein Bild aus einer Aufstellung als Tatsache behandelt wird, kann das Familien belasten und Konflikte verschärfen – etwa wenn jemand danach glaubt, nun „zu wissen“, was ein verstorbener Großvater getan hat.
Distanzierung der Fachwelt
Systemische Fachverbände haben sich in den 2000er-Jahren öffentlich von Hellingers Arbeitsweise abgegrenzt und Qualitätsstandards für die Aufstellungsarbeit formuliert. Viele Aufstellerinnen und Aufsteller, die ursprünglich bei ihm gelernt hatten, haben sich ebenfalls von ihm gelöst und die Methode weiterentwickelt. Diese Abgrenzung ist ein wichtiger Grund dafür, dass sich die Aufstellungsarbeit heute an vielen Stellen deutlich anders anfühlt als in den Videos aus den 1990er-Jahren.
Warum die Methode trotzdem so viele Menschen erreicht hat
Bei aller Kritik bleibt eine Frage: Warum haben sich so viele Menschen von Aufstellungen angesprochen gefühlt? Ein Grund liegt vermutlich darin, dass die Methode etwas aufgreift, das viele aus eigener Erfahrung kennen. Man spürt, dass die eigene Geschichte nicht erst mit der eigenen Geburt beginnt. Krieg, Flucht, frühe Todesfälle, Armut oder Schweigen in einer Familie hinterlassen Spuren, auch wenn nie darüber gesprochen wurde. Aufstellungen geben solchen Themen einen Ort und machen sie im wörtlichen Sinn begreifbar. Dazu kommt, dass Aufstellungen nicht nur über den Kopf arbeiten. Wer eine Situation im Raum sieht und körperlich erlebt, versteht manchmal schneller, was mit Worten lange unklar blieb. Dieses Potenzial ist der Grund, warum es sich lohnt, die Methode weiterzuentwickeln, statt sie mit Hellinger gemeinsam abzuschreiben.
Was ich an der Kritik teile
Ich möchte offen und transparent sagen, wo ich selbst stehe: Ich teile einen großen Teil dieser Kritik. Ich halte nichts davon, Menschen Sätze in den Mund zu legen, die sie nicht fühlen. Ich halte nichts davon, von Gewalt Betroffene zu einer Versöhnung zu drängen. Und ich halte es für falsch, ein Aufstellungsbild als objektive Wahrheit über die Familie auszugeben.
Gleichzeitig habe ich erlebt, dass Aufstellungen etwas ermöglichen können, das im reinen Gespräch manchmal schwer zugänglich ist: einen anderen Blick auf die eigene Familie, auf eine Beziehung oder auf eine festgefahrene Situation. Für mich ist das kein Widerspruch. Man kann eine Methode wertschätzen und zugleich sehr genau hinschauen, wie sie angewendet wird. Gerade weil Aufstellungen berühren können, braucht es Sorgfalt.
Wie moderne Aufstellungsarbeit heute arbeitet
„Die“ moderne Aufstellungsarbeit gibt es nicht – es gibt viele Schulen und Stile. Aber in seriösen Ansätzen haben sich einige Grundhaltungen durchgesetzt, die sich deutlich von Hellingers Großveranstaltungen unterscheiden. So arbeite ich:
Sie bestimmen Anliegen und Tempo
Am Anfang steht Ihre Frage, nicht meine Theorie über Ihre Familie. Im Vorgespräch klären wir, was Sie beschäftigt, was Sie sich wünschen und was gerade möglich ist. Sie entscheiden, wie weit Sie gehen möchten. Sie können jederzeit eine Pause machen oder eine Aufstellung beenden, ohne das begründen zu müssen.
Bilder als Hypothesen, nicht als Wahrheit
Was in einer Aufstellung sichtbar wird, verstehe ich als Bild, als Angebot, als Hypothese. Es kann Sie berühren, Ihnen etwas zeigen oder neue Fragen aufwerfen – aber es sagt nicht, „wie es wirklich war“. Ob ein Bild für Sie stimmig ist, entscheiden Sie, nicht ich. Wenn etwas nicht passt, nehmen wir das ernst.
Keine verordneten Sätze, keine erzwungene Versöhnung
Manchmal hilft es, etwas auszusprechen. Aber wenn Worte auftauchen, dann als Vorschlag, den Sie prüfen, verändern oder ablehnen können. Gerade bei Gewalt- oder Missbrauchserfahrungen gilt: Niemand muss sich vor einem Täter verneigen, niemand muss verzeihen. Oft geht es eher darum, die eigene Grenze zu spüren, Verantwortung dort zu lassen, wo sie hingehört, und sich selbst wieder einen sicheren Platz zu geben.
Ressourcen im Blick behalten
Familiengeschichten bestehen nicht nur aus Belastungen. In einer Aufstellung schaue ich auch darauf, was trägt: Menschen, die stärkend waren, Fähigkeiten, die in einer Familie weitergegeben wurden, eigene Kraftquellen. Es kann sehr entlastend sein, nicht nur das Schwere, sondern auch das Haltende zu sehen.
Behutsam und mit Pausen
Aufstellungen können starke Gefühle und Körperreaktionen auslösen. Deshalb achte ich auf Ihr Tempo, auf Zeichen von Überforderung und darauf, dass Sie gut im Hier und Jetzt bleiben. Lieber gehen wir einen kleinen Schritt, der sich setzen kann, als einen großen, der Sie überrollt. Und nach jeder Aufstellung gibt es Raum, das Erlebte zu besprechen.
Klare Grenzen der Methode
Eine Aufstellung ist keine Krisenintervention und kein Ersatz für eine Psychotherapie, wenn diese gebraucht wird. Wenn ich im Vorgespräch den Eindruck habe, dass gerade etwas anderes dran ist – etwa mehr Stabilität, ärztliche Abklärung oder eine längerfristige therapeutische Begleitung –, sage ich das offen. Wenn Sie sich in einer akuten Krise befinden, wenden Sie sich bitte an den Krisendienst Berlin (030 390 63 00) oder die Telefonseelsorge (0800 111 0 111).
Viele Formate, viele Systeme
Moderne Aufstellungsarbeit findet längst nicht mehr nur in großen Gruppen statt. Im Einzelsetting arbeite ich mit Figuren, Bodenankern oder Kissen – Ihre Familie muss dafür nicht anwesend sein. Daneben gibt es Weiterentwicklungen wie die systemischen Strukturaufstellungen nach Matthias Varga von Kibéd und Insa Sparrer, die stärker lösungs- und strukturorientiert arbeiten. Und aufgestellt wird nicht nur die Familie: auch eine Paarbeziehung, ein Team, eine Entscheidung, ein Symptom oder die Beziehung zum eigenen Körper können Thema sein.
Ein typisches Beispiel: Wie eine Aufstellung heute ablaufen kann
Damit der Unterschied greifbar wird, beschreibe ich ein typisches Beispiel, wie es so oder ähnlich im Einzelsetting vorkommen kann. Es handelt sich nicht um eine reale Klientin, sondern um eine zusammengesetzte Schilderung.
Eine Frau Mitte vierzig kommt mit dem Gefühl, sich in ihrer Familie ständig für alle verantwortlich zu fühlen. Im Vorgespräch erzählt sie von ihrer Mutter, die früh verwitwet war, und von einem jüngeren Bruder, um den sie sich schon als Kind gekümmert hat. Wir formulieren gemeinsam ihr Anliegen: „Ich möchte verstehen, warum es mir so schwerfällt, Verantwortung abzugeben.“
Sie wählt Bodenanker für sich, ihre Mutter, ihren Bruder und den verstorbenen Vater und legt sie so in den Raum, wie es sich für sie stimmig anfühlt. Dann stellt sie sich nacheinander auf die Plätze und beschreibt, was sie wahrnimmt. Auf ihrem eigenen Platz steht sie sehr nah bei der Mutter, mit dem Rücken zum Bruder, als würde sie beide gleichzeitig halten. Auf dem Platz des Vaters wird es still; sie sagt, sie spüre dort vor allem Abstand.
Ich frage nach, schlage vor, einen Anker zu verschieben, und frage, was sich dadurch verändert. Manches fühlt sich besser an, manches nicht – und beides ist eine wichtige Information. Am Ende steht sie etwas weiter von der Mutter entfernt und sieht ihre Familie von vorne. Sie sagt, es fühle sich ungewohnt an, aber leichter. Im Nachgespräch sprechen wir darüber, was davon in ihren Alltag passen könnte und was sie lieber noch offen lässt.
Niemand hat ihr gesagt, was „die Ordnung“ verlangt. Es gab keine vorgegebenen Sätze und keine Deutung, die sie übernehmen musste. Das Bild war ein Ausgangspunkt für ihr eigenes Nachdenken – nicht das Urteil einer Autorität.
Was Aufstellungen leisten können – und was nicht
Aufstellungsarbeit ist eine erfahrungsorientierte Methode. Menschen beschreiben, dass sie danach etwas anders sehen, sich in einer Beziehung freier fühlen oder einen inneren Frieden mit einem Thema gefunden haben. Solche Erfahrungen sind real und wertvoll. Ich kann Ihnen aber nicht versprechen, dass eine Aufstellung bei Ihnen eine bestimmte Veränderung bewirkt.
Auch die wissenschaftliche Lage gehört zu einer offenen Einordnung: Es gibt einzelne Studien zur Aufstellungsarbeit, etwa aus dem Umfeld der Universität Heidelberg, aber die Forschungslage ist insgesamt dünn. Warum Stellvertreterinnen und Stellvertreter in einer Aufstellung oft erstaunlich passende Empfindungen haben, ist wissenschaftlich nicht geklärt. Mehr dazu lesen Sie im Artikel über repräsentierende Wahrnehmung. Ich finde es wichtig, damit offen umzugehen, statt geheimnisvolle Erklärungen anzubieten.
Mein eigenes Verständnis ist eher nüchtern: Eine Aufstellung macht innere Bilder und Beziehungsmuster im Raum sichtbar. Dadurch entsteht Abstand – und aus diesem Abstand heraus kann man manchmal Neues erkennen. Was davon im Alltag weiterwirkt, hängt von vielen Faktoren ab, nicht zuletzt von Ihnen selbst.
Woran Sie eine seriöse Aufstellungsleitung erkennen
Weil „Familienaufstellung“ keine geschützte Bezeichnung ist, gibt es große Unterschiede in Ausbildung und Haltung. Diese Fragen können Ihnen bei der Auswahl helfen:
- Gibt es ein Vorgespräch, in dem Ihr Anliegen und Ihre aktuelle Situation besprochen werden?
- Ist transparent, welche Ausbildung und Qualifikation die Leitung hat?
- Werden Sie ermutigt, eigene Wahrnehmungen einzubringen und auch zu widersprechen?
- Dürfen Sie jederzeit stoppen?
- Verzichtet die Leitung auf Heilversprechen und auf Aussagen wie „Danach ist alles gelöst“?
- Wie wird mit Themen wie Gewalt, Missbrauch oder Täterschaft umgegangen?
- Werden die Grenzen der Methode benannt – etwa, dass eine Aufstellung keine Psychotherapie ersetzt?
- Sind Preise und Rahmenbedingungen klar und nachvollziehbar?
- Gibt es Raum für Fragen nach der Aufstellung?
Wenn Sie bei einer dieser Fragen ein ungutes Gefühl haben, nehmen Sie es ernst. Ein gutes Bauchgefühl gegenüber der Person, die Sie begleitet, ist keine Nebensache. Weitere verbreitete Missverständnisse greife ich im Artikel 10 Mythen über Familienaufstellungen auf.
Mein Weg in die Aufstellungsarbeit
Ich bin Heilpraktikerin für Psychotherapie und habe die staatliche Überprüfung 2015 beim Gesundheitsamt Berlin abgelegt. Mein therapeutisches Denken ist psychoanalytisch und tiefenpsychologisch geprägt. Das bedeutet für mich: Ich interessiere mich dafür, was ein Bild in Ihnen auslöst, welche frühen Erfahrungen und Beziehungsmuster darin anklingen und wie Sie es für sich verstehen.
Meine Aufstellungsausbildung habe ich in der Grundstufe von 2022 bis 2024 bei Horst Brömer in Magdeburg gemacht. Seit Mai 2024 bin ich in der Aufbaustufe bei eurasys in Berlin bei Martin Wölffer. Seit 2012 leite ich außerdem eine Selbsthilfegruppe der Caritas zum Thema Sucht. Diese langjährige Gruppenerfahrung hat mich gelehrt, wie wichtig ein sicherer, respektvoller Rahmen ist, in dem niemand bloßgestellt wird.
Ich arbeite in meiner Praxis in der Schliemannstraße in Berlin-Prenzlauer Berg, auf Deutsch oder auf Russisch. Wenn Sie bisher wegen der Kritik an Hellinger gezögert haben, verstehe ich das gut. Sie dürfen Ihre Fragen und Bedenken mitbringen – genau dafür ist das erste Gespräch da.
Erst kennenlernen, dann entscheiden
In einem unverbindlichen Kennenlerngespräch klären wir Ihr Anliegen, Ihre Fragen zur Methode und ob eine Aufstellung für Sie gerade passt. Termin online buchen oder Kontakt aufnehmen.